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Mit Hedgefonds sicher durch alle Marktschwankungen

Bei Hedgefonds für das breite Publikum handelt es sich noch um eine relativ junge Anlageklasse. Institutionelle Investoren greifen schon länger auf diese Variante der breiten Verteilung von anzulegenden Geldern zurück. Mit ihrem Markteintritt galten Hedgefonds als suspekt. Ihnen eilte der Ruf voraus, dass sie hochspekulativ und nur etwas für Zocker seien. Die Übersetzung des englischen Wortes „to hedge“ lautet jedoch absichern. Es tritt also die Frage auf, weshalb ein Fonds, welcher absichern soll, ausgerechnet hochspekulativ aufgestellt sein soll. Für die meisten Anleger stehen diese beiden Eigenschaften in direktem Widerspruch zueinander.

Absichern bedeutet Gewinnmaximierung

Traditionell legt derjenige, der beispielsweise seine Aktien absichern möchte, einen Teil seines Geldes in Anleihen oder Einlagen an. Nun kann man das Ganze auch genau andersherum betrachten. Wenn ich meine mageren Zinsen aus Einlagen positiv absichern möchte, wähle ich als Alternative eine spekulativere Anlage, beispielsweise Devisenkontrakte oder Termingeschäfte auf Rohstoffe. Unstrittig ist, dass Hedgefonds deutlich geringere Limits in den Anlagevorschriften aufweisen als traditionelle Fonds. Sie dürfen die Anlegergelder faktisch in allen Segmenten, welche der Markt bietet, investieren. Damit wird der eigentliche Charakter eines Hedgefonds deutlich. Das Management kann die Anlegergelder sofort aus einem Markt abziehen, wenn dieser nachgibt und in einem anderen Markt investieren. In der Regel entwickeln sich Märkte, Aktien und Devisen beispielsweise, nicht identisch. Es findet sich also immer eine Nische, welche besser performed als andere.

Geht die Kurve nur nach oben?

Betrachte man sich einmal ein Chart eines Publikumshedgefonds und vergleicht diesen mit der Entwicklung des DAX über eine Laufzeit von fünf Jahren, so kommt allerdings die Frage auf, wo der Vorteil eines Hedgefonds liegen soll. Anleger hätten in dieser Zeit mit einem ETF (=Exchange Traded Funds) auf den DAX ein Vielfaches verdient. Nun wird die Rallye des wichtigsten deutschen Aktienindex auch irgendwann einmal zu Ende sein, eine Baisse kann sich dann durchaus über einen längeren Zeitraum erstrecken. In solchen Zeiten beweisen Hedgefonds dann wiederum ihre Qualitäten. Nun kann aber auch jeder Trader selbst anfangen, sein Depot zu hedgen. Der einfachste Weg führt über binäre Optionen oder CFDs und Forex, da hier auch bei fallenden Kursen gewinne erzielt werden können. Sinken die Börsenkurse, kauft man einen Kontrakt, der eben auf fallende Kurse abzielt und erwirtschaftet damit einen Gewinn um den buchhalterischen Verlust im Aktiendepot zu kompensieren. Fachportale – beispielsweise binaereoptionen.com – zeigen auf, welche Broker für welche Vorgehensweise am besten geeignet sind. Einsteiger können sich hier auch die ersten Informationen verschaffen, was sie bei diesen Derivaten erwartet.

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