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Hedgefonds – Gewinne in guten wie in schlechten Zeiten

Hedgefonds genießen in den Augen der breiten Masse der Anleger einen eher kritischen Ruf. Eingestuft als hochriskante, spekulative Fonds, denen alles erlaubt ist, Fondsmanager, die ohne jede Rücksicht auch schon einmal versuchen, einen Basiswert durch Milliardeneinsätze zu ihren Gunsten zu manipulieren, dies sind nur zwei der Blickweisen, welche in der Öffentlichkeit vorherrschen. Aus der Sicht der kleinen Anleger ist es natürlich auch unfair, wenn bei fallenden Börsen alle Verluste machen, nur die Hedgefonds sich die Hände reiben, weil sie eben auf diese fallenden Kurse gesetzt haben. Das Wort „to hedge“ bedeutet übersetzt absichern, und genau das hat das Management in diesem Moment, beispielsweise durch Putoptionen, getan.

If you can’t beat them, join them

Übersetzt bedeutet dieses englische Sprichwort: Wenn Du sie nicht schlagen kannst, schließe Dich ihnen an. Anleger, welche vorzugsweise in Aktien investieren, sollten einmal überlegen, ob es nicht Sinn macht, ihrem Depot den einen oder anderen Hedgefonds beizumischen. Diese Fonds waren in der Tat viele Jahre nur institutionellen Anlegern vorbehalten respektive arbeiteten nur für sich. Seit einigen Jahren existieren jedoch auch Hedgefonds, die als Publikumsfonds zugelassen sind. Mit zweistelligen Renditen, auch in Krisenjahren, belegen diese Fonds, dass sie durchaus eine Existenzberechtigung und auch einen Platz im Depot verdient haben. Hedgefonds investieren nicht nur in einen Markt, beispielsweise Aktien oder Renten, sondern können in allen Bereichen, Rohstoffen, Devisen oder Zinstermingeschäften agieren. Damit sind sie völlig losgelöst von marktspezifischen Geschehen und platzieren die Anlegergelder immer dort, wo die höchsten Renditen erzielt werden.

Die Auswahl

Spezielle Anbieter stellen die unterschiedlichsten Hedgefonds zur Verfügung. Anleger, die einer Depotbeimischung aufgeschlossen gegenüberstehen, finden hier die notwendigen Informationen. Wer sich noch nicht ganz schlüssig ist, aber darüber nachdenkt, wie er die Rendite seines Depots steigern könnte, sollte zunächst einmal die Kostenstruktur seines Depots überprüfen. Möglicherweise findet sich eine Depotbank, die nicht nur auf die Verwaltungsgebühr verzichtet, sondern darüber hinaus auch günstigere Transaktionskosten in Rechnung stellt. Ein Vergleich lässt sich beispielsweise über das Fachportal aktiendepot.net durchführen. Niedrigere Kosten führen zwangsläufig zu einer höheren Nettorendite, schützen aber auf der anderen Seite nicht vor Renditeeinbußen bei fallenden Märkten. An dieser Stelle kommen wieder Hedgefonds ins Spiel, da sie die einzige Möglichkeit für private Investoren bieten, auch in ansonsten verschlossenen Märkten zu investieren. Die Total-Returnfunds, welche angetreten sind, ihren Anlegern immer positive Ergebnisse zu bescheren, konnten diesem Anspruch nicht immer gerecht werden, gleich, aus welchem Hause sie stammten. Hedgefonds sind spezialisiert, das Fondsmanagement steht immer wieder vor echten Herausforderungen, die aber bislang im Interesse der Anleger gemeistert wurden.

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