Merger Arbitrage Hedgefonds Strategie
Merger Arbitrage Strategien beruhen immer auf den Übernahmefantasien, die den Börsenkurs eines oder mehrerer Unternehmen steigen beflügelt. Der richtigen Einschätzung des Marktechos kommt eine entscheidende Bedeutung zu.
Merger Arbitrage Strategie
Merger Arbitrage bedeutet das Ausnutzen von Kursunterschieden bei Unternehmensübernahmen oder Unternehmens-Zusammenschlüssen. Das Hedgefonds Management konzentriert sich dabei gezielt auf ein Unternehmen, welches übernommen oder fusioniert werden soll. Eventuell zusätzlich benötigte Mittel erhält der Hedgefonds aus Leerverkäufen der Aktie des übernehmenden Unternehmens. In der Erwartung, dass diese Übernahme positiv am Markt aufgenommen wird, rechnet das Fonds-Management mit steigenden Kursen des zu übernehmenden Unternehmens.
Die effektive Ausnutzung der Merger Arbitrage Strategie bedarf einer sehr guten Kenntnis des Marktes und der rechtlichen Rahmenbedingungen. Nur wenn Kartellamt und Aktionäre gleichermaßen zustimmen, ist ein Investment eine Übernahme durchführbar und somit gewinnbringend. Dazu ist eine umfassende Marktanalyse notwendig, die aufwändig recherchiert und ausgewertet wird, bevor eine Investitionsentscheidung getroffen wird.
Bei erfolgreicher Übernahme oder Fusion eines Unternehmens gewinnt der Hedgefonds durch die erzielten Kursgewinne, bzw. der Unternehmensneubewertung die durch Aktientausch, Aktientausch plus zusätzlichem Cash Zuschlag oder einer nur Cash Ausbezahlung an Wert.
Risiken bestehen in einer Falscheinschätzung des Marktumfelds oder der Ablehnung durch Kartellamt oder Aktionäre, für die Merger Arbitrage Strategie bedarf es einer ausreichenden Anzahl an übernahmefähigen Unternehmen.