Informationen und Beratung zum Thema Hedgefonds. Grundlagen zu Hedgefonds.

Hedge-Fonds Beratung

Erst seit 2004 sind Hedge-Fonds in Deutschland zum Vertrieb zugelassen. Genauer gesagt, handelt es sich hierbei in der Regel um Dach-Hedgefonds, welche in Singlehedgefonds investieren. Oder aber um Hedge-Fonds Zertifikate, die auf Basis eines Index die Wertentwicklung eines Hedge-Fonds Sektors abbilden. Diese Erklärung provoziert Fragen, die Hedgefonds24.de gerne beantwortet.

Was sollte ein Anleger wissen?

Egal um welche Anlage es sich handelt, jeder Anleger sollte sich zumindest kurz mit dem geplanten Investment beschäftigt haben. Niemand ist unfehlbar, auch Mitarbeiter der eigenen Hausbank sind nicht immer voll umfassend informiert, schon gar nicht, wenn es sich um Alternative Investments, wie zum Beispiel Hedge-Fonds handelt.

Wofür stehen Hedge-Fonds?

Aus Sicht von Hedgefonds24.de ist es zunächst wichtig mit einem Vorurteil über Hedge-Fonds zu beginnen. Sie bieten nicht die Anlageform, welche immer Gewinne erzielt, es handelt sich dabei eher weniger um Heuschrecken, die Unternehmen aufkaufen und zerschlagen, oder Währungsspekulanten, oder finanzstarke Marktteilnehmer die den Ölpreis in ungeahnte Höhe treiben um daran zu verdienen.

Hedge-Fonds üben eine Marktbereinigungsfunktion aus, sind überall dort zu finden, wo ein Marktungleichgewicht herrscht. Diese Anlagestrategie ist meist nicht dazu geeignet Freunde zu gewinnen denn einen Verlierer gibt es meistens - durch die Vielzahl der Fonds und die wenigen wirklich dauerhaft ertragreichen Strategien ist ein Hedge-Fonds Management meist kein Meister der Offenlegungspolitik. Zu leicht lassen sich Strategien kopieren, was einen Rückgang der Ungleichgewichte im Markt und eine nachlassende Performance zur Folge hat.

Diese Faktoren begründen das schlechte Image in der Öffentlichkeit und bieten in wirtschaftlich eher stagnierenden Phasen manchmal Politikern einen willkommenen Sündenbock.

Hedge-Fonds das Alternative Investment?

Hedge-Fonds werden zur Anlageklasse: Alternative Investments gerechnet, sie bieten aber auch für viele Anleger eine passende Depotbeimischung. Gerade in Märkten die stagnieren oder fallen können Hedgefonds ihre Stärken ausspielen.

Durch alternative Anlagemöglichkeiten in Währungen, Optionen, Aktien, Unternehmensanteilen oder anderen Anlageklassen haben Hedge-Fonds die Möglichkeit in jeder Börsenphase Gewinne zu erwirtschaften.

Prinzipiell könnten traditionelle Investmentfonds auch, wenn es nicht eine Reihe gesetzlicher Bestimmungen gäbe, die dies verhindern würden und wenn es keinen Fondsprospekt geben würde, nachdem sich das Fondsmanagement richten muss. Wer einen Aktienfonds erwirbt kann sicher sein, dass dieser zu einem überwiegenden Anteil auch in Aktien investiert. Ein kurzer Blick in einen Fondsprospekt birgt manchmal die Überraschung: Auch normale, traditionelle, Investmentfonds dürfen einen nennenswerten Anteil ihres Fondsvermögens in spekulative Instrumente investieren - teilweise zur Währungsabsicherung, manchmal aber auch offen deklariert als "zur Verbesserung der Performance".

Einen Überblick über die bekannteren Strategien der Hedge-Fonds finden Sie hier

Hedge-Fonds Lexikon

Für wen eignen sich Hedge-Fonds?

Eigentlich für jeden. Sie denken jetzt: "Klar, die wollen damit ja auch Geld verdienen".

Wir haben ein gewichtiges Argument für diese Aussage. Harry M. Markowitz hat für seine Verdienste um eine moderne Portfolio Theorie einen Nobelpreis erhalten. Seine Theorie befasst sich mit der Organisation eines Portfolios, im Ergebnis konnte er wissenschaftlich beweisen, dass es die Kombination unterschiedlicher Anlagen bedarf um eine optimale Risiko und Rendite Struktur zu erreichen.

Für uns bedeutet das: Hedge-Fonds bieten eine passende Depotbeimischung für beinahe jeden.

Weitere Informationen zu Markowitz und der nobelpreisgekrönten Modernen Portfolio Theorie finden Sie hier:

Depotanalyse24.de

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